Zur Person

Christian Seidel kam am 18.11.1978 in Halle (Saale) auf die Welt (ein jÜngerer Bruder).

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Als Kind hat man Christian öfter im Wasser, als auf dem Land angetroffen. Das lag daran, dass er schon recht frÜhzeitig vom Turnen zum Schwimmen Überlief und der DDR-Trainingsalltag seine Freizeit prägte. Die Berufung ins Trainingszentrum Schwimmen folgte.

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Nebenbei baute er sich nach anfänglichem Besuch der Musikschule im international aktiven “Chor der Huttenschule” ein zweites hobbyistisches Standbein auf.

Christian SeidelNach Jahren sonntäglicher Wettkämpfe, verchlorter Trainingsbecken und feuchter Umkleideräume gönnte sich Christian eine schwimmtechnische Auszeit bei “Turbine Halle” (Sektion Kanu Rennsport), diesmal AUF dem Wasser, …dachte er zumindest. Als die Eskimorolle (also seitlich) durch das mit Schlammklumpen gefÜllte Saalewasser keinen Spaß mehr machte, verwarf er diese Idee wieder und wendete sich dem Rettungsschwimmen zu. Etwa zeitgleich stieg Christians Interesse am aktiven und passiven Fußball (SV Werder Bremen), obgleich diese Begeisterung nach dem Weggang “König Ottos” einen herben Dämpfer bekam. Jahre fußballerischer Tristesse folgten.

Nach der 8. Klasse wechselte Christian von der Gesamtschule “Ulrich von Hutten” zum “Adolf-Reichwein-Gymnasium” und bestand dort 1997 sein Abitur mit “gut”. Die Zukunft lag vor ihm und war doch so unklar. Die nähere brachte allerdings die Bundeswehr mit sich, konkret: Grundausbildung in Bad Frankenhausen (Kyff./THÜ). Zu seinem “GlÜck” wurde die Kompanie jedoch auf den nahe gelegenen TruppenstÜtzpunkt Dietersdorf ausgelagert. Ein Neubaublock mit Zaun drumrum, umgeben von Wald, sieben Kilometer bis zum nächsten Dorf. Genug Zeit, um sich nach Dienstschluss Gedanken um die Zukunft zu machen.

Schon während der Schulzeit (ab der 7.Klasse) hatte sich Christian intensiver mit Computern auseinandergesetzt. Während der folgenden acht Monate im Stabszug der Heimatschutzbrigade Weißenfels reifte die Idee eines Studiums der Wirtschaftsinformatik. Zum Wintersemester 1998 setzte er sie an der Fachhochschule Schmalkalden (THÜ) in die Tat um und schrieb sich in den Diplom-Studiengang ein.

Es folgten drei Semester Grundstudium, ein praktisches Semester beim Softwarehaus Ruppach, sowie weitere vier Semester Hauptstudium (Benutzerservice: Benutzeroberflächen und Software-Ergonomie, Support, Endbenutzersysteme; Datenschutz: Datensicherheitstechnik, Kryptographie, Praxis der Datenschutzkontrolle; BWL: Betriebliche Informationssysteme, Strategische UnternehmensfÜhrung, Marketing). Trotz akuten Desinteresses in Programmierfächern gelang es Christian, sein Diplom im April 2003 erfolgreich zu verteidigen. Basis war die Diplomarbeit mit dem weltbewegenden Titel: “Produktmanagement zum Container Tracking” – zu Deutsch: Wie finde ich mittels GPS einen Baucontainer wieder. Im Anschluss des Studiums sah sich Christian in der glÜcklichen Lage, sein kÜrzlich erworbenes Wissen in der Datenverarbeitung der Stadtwerke Delitzsch weitergeben und anwenden zu können. 2007 wechselte er zur Stadtverwaltung Delitzsch Über.

Fussballtechnisch läuft auch wieder alles Erfolg versprechend: Werder hat 2004 das Double geholt – und Otto ist Europameister.

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