• erst am Freitag gestartet, weil Thomas’ Stiefel in Haugesund repariert werden mussten (bis Do.)
  • Aufbruch um 7:00 Uhr
  • Ankunft in Haukeliseter um 11:30 Uhr, unfreiwilliger Zwischenstop vor dem Midtlaeger-Tunnel, der gesperrt ist, Umleitung mit Eskorte alle 30min.
  • Vor Abmarsch treffen wir einen Deutschen, der von Nord nach Süd gelaufen war und 6 Tage (!) gebraucht hatte, wobei die letzten zwei Tage wettertechnisch übel gewesen sein sollen: Wind, der den Regen durch die Kleidung drückt, Zelt aufbauen unmöglich, sie mussten sich vor dem Rucksack im Kreis aufstellen, wenn sie etwas rausholen wollten
  • Zunächst von Haukeliseter (so was wie eine kleine „Holzfestung“) über die Strasse und gleich steil den Berg hoch, teilweise schon recht matschiger Untergrund durch Rinnsale
  • Oben angekommen bietet sich einem ein Blick, der sich in den nächsten Tagen kaum ändern wird: Ein schmaler Wanderweg, überzogen von Pfützen, Steinen unterschiedlicher Größe – und abseits: endlose Bergzüge, teilweise noch schneebedeckt, Täler mit klaren Gebirgsseen, dazwischen immer wieder Felsblöcke, die in die Landschaft ragen
  • Wetter ist am ersten Tag recht sonnig, aber mäßig windig, teilweise zeiht es schon ein wenig, aber gutes Laufwetter
  • Bis zur nächsten Hütte (Hellevassbu) gilt es insgesamt 4 Brücken zu überqueren, die man aber nur an den etwas größeren Abläufen von Gebirgsseen findet und die nicht immer den stabilsten Eindruck hinterlassen, bei den meisten Bachüberquerungen springt man dagegen von Stein zu Stein
  • Ausgewiesen war die Tour von Süd nach Nord in unserem Reiseführer mit Hüttenübernachtung mit insgesamt 6 Tagen, wir hatten uns vorgenommen, es mit Zelt (Vorteil der mehr oder weniger freien Übernachtungswahl) auf 3-4 Tage zu reduzieren, dementsprechend mussten wir auch ein wesentlich größeres Laufpensum absolvieren (min. 10h am Tag)
  • Am Freitag kommen wir (bedingt durch den späten Aufbruch (12:00 Uhr) nur 8 Stunden weit und campen 1h von der ersten Hüttensiedlung entfernt auf einem Berg in luftiger Höhe (ca. 1400m üNN), wo es gegen 20:00 Uhr nach Sonnenuntergang schon recht frostig ist, wir bauen zunächst schnell das Zelt auf (dort oben findet man auch nicht überall eine Stelle für ein Dreimannzelt) und Paul wirft den Kocher an, es gibt Fertiggerichte aus dem Plus: Cevapcici und heißen Tee
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