• Paul lässt sich nicht überreden und schläft im Vorzelt, zu diesem Zeitpunkt muss die Temperatur schon bei etwa 0° Celsius liegen, am nächsten Morgen ist der kleine Gebirgssee vor unserem Rastplatz zur Hälfte zugefroren, Zähneputzen wird zur Mutprobe, schnell den Raureif vom Zelt geschüttelt und die Sachen gepackt und weitergelaufen
  • Nach 1h Stunde Marsch (ca. 09:00 Uhr) nutzen wir die inzwischen schon wärmenden Sonnenstrahlen und machen Frühstück
  • Nach ca. 4 Stunden sind wir an der bewirtschafteten Hütte Litlos angekommen und kaufen Brot, Schokolade und ich nutze das „preiswerte“ Satellitentelefon (25 NOK pro Minute nach Deutschland – ca. 3 EUR), um meiner Mutter zum Geburtstag zu gratulieren, nach dem Mittag laufen wir weiter – wir haben uns eines der Wahrzeichen der Hardangervidda zum Ziel gesetzt: den Harteigen, einen schwarzen Fels (1690m üNN) mitten in der recht flachen Landschaft, dessen Besteigung etwa 30min in Anspruch nehmen soll (lt. der netten Hüttenbewirtschafterin: „not really scary“, auf die Frage nach dem Wetter (am zweiten Tag war es genauso sonnig, wie am ersten, aber fast windstill) meinte sie: „Tomorow it will be okay, but on Monday **not so good**“ – woraufhin bei uns sämtliche Alarmglocken schrillten und wir beschlossen, unser Pensum so zu erhöhen, dass wir den Montag eventuell nicht mehr in Anspruch nehmen müsssen
  • Also bestiegen wir noch rasch den Harteigen (30min Aufstieg, 30min Abstieg über eine art Geröllhalde), genossen den grandiosen Blick über die Vidda und 3 Gletscher (ein Paar, das wir kurz vorher noch getroffen hatten, meinte, man könnte 1/5 von Norwegen von dort oben sehen) und setzten unten wieder angekommen den Marsch in Richtung „Torehytten“ fort
  • müssen allerdings 30 Minuten vor der Ankunft aufgrund der Dunkelheit kapitulieren und zelten so am zweiten Tag mit Blick auf den Harteigen: es gibt Epa und Tee, diesmal scheint es nicht so kalt zu sein, wie am Abend davor, Paul schläft wieder im Vorzelt
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