Sechs Jahre nach meinem Wohnheimauszug kam ich tatsächlich noch einmal in den Genuss, eine Nacht in staatlichen Betten verbringen zu dürfen. Anlass war eine Weiterbildung an der Akademie für öffentliche Verwaltung des Freistaates Sachsen. Die Schulung trug den schönen Namen: “Amt24 - Schulung Behörden-Redakteure und Behörden-Bearbeiter-Gruppen-Administratoren (BBGA´s)” und ging über zwei Tage. So dass ich in Meißen (auf dem Campus der FH) übernachten durfte, was ich auch gleich noch zu einem abendlichen Spaziergang durch die in Nebel gehüllte Altstadt samt Schloss nutze. Leider sind die Fotos mit dem Handy etwas verrauscht…
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Zum zweiten Mal nach dem 18.06.2005 wurde in meinen Keller eingebrochen. Es gibt nur zwei bedeutende Unterschiede: Diesmal habe nicht ich den Einbruch bemerkt, sondern mein Nachbar. Und im Gegensatz zu ihm wurde mir auch nichts gestohlen.
2005 waren beide Räder weg (Cannondale/Bulls), diesmal wurde(n) der/die Dieb(e) entweder gestört, oder er/sie konnte(n) mit meinem Giant-Rennrad und dem im Aufbau befindlichen Trail Bike nichts anfangen. Schäden konnte ich bislang nicht feststellen, nur mein Vorhängeschloss ist weg. Die einzige Parallele übrigens zu 2005.
Trotz (oder gerade wegen ?) meines Sichtschutzes wurde mein Keller scheinbar als einziger weiter aufgebrochen, scheinbar vermutete(n) der/die Täter wieder fette Beute, was sie Tatsache nahelegt, dass es sich um den/die selben Einbrecher handelt, wie beim letzten Mal.
Hinweis für alle Kriminellen: In meinem Keller gibt es keine Wertgegenstände mehr!
Heute lockte das schöne Wetter noch einmal zu einer Tour, die ich schon länger geplant hatte: Nach dem Brunch im Hotel-Gasthaus “Rammelburg-Blick” ging es über 55 km über durchweg sehr gute Landstraßen nach Halle. Trotz wiederkehrender Probleme im linken Knie (Brocken), hatte ich am Ortseingang noch einen Schnitt über 30 km/h, letztlich waren es dann nach dem Stadtparcour noch 29,8 km/h.
Kürzlich wurde mir eine interessante Webseite nahegelegt: flugstatistik.de.
Hier kann man alle Flüge eingeben, die man je mitgemacht hat und bekommt hinterher umfangreiche Statistiken angezeigt. Aus Neugier habe ich im Vorfeld unseres Mailand-Urlaubs (bei dem uns ja der Flug gecancelt wurde) meine Flugdaten eingegeben und bin zu der Erkenntnis gelangt, dass ich mit bisher 31 Flügen nicht unwesentlich an der Klimaerwärmung teilhaben durfe.
Insgesamt habe ich dabei die Erde 1,78 mal umrundet und war 3,9 Tage in der Luft. Hier die komplette Statistik: http://meine.flugstatistik.de/kriz99
PS: Der bisher längste Flug am Stück war natürlich der nach Südafrika:
Amsterdam - Kapstadt: 9.698 km, 11:17 h
Nach drei Tagen Italien bin ich wohlbehalten wieder nach Deutschland zurückgekehrt. Und im Gegensatz zu den letzten 5 Auslandsreisen auch endlich mal mit einem Punktgewinn!
Nachdem Ryanair kurzfristig unseren Flug gestrichen hatte (Streiks bei Boing?), mussten wir die 900km nach Mailand mit dem Mietwagen bewältigen. Die VW Carawelle stellte sich zwar als recht bequem heraus, aber wenn man innerhalb von drei Tagen 2 Nächte durchfährt, bekommt man davon nicht mehr viel mit.
Auf jeden Fall war es wieder mal eine Tour mit dem WFCM, die Spaß gemacht hat - nicht nur wegen des (endlich mal) positiven Ergebnisses, sondern auch, weil das Wetter passte (etwa 20°C) und man in Mailand doch einige Sehenswürdigkeiten findet, die es sich anzusehen lohnt.
Bilder gibt es in folgenden Galerien:
Diesen Freitag haben wir (Johannes, Sven und ich) das verhältnismäßig schöne Wetter noch einmal genutzt (und ich mein volles Überstundenkonto) und haben den Aufstieg mit dem Rennrad zum Brocken in Angriff genommen. Treffpunkt war Wernigerode (240m üNN), von da an ging es etwa 30 km bergauf, bis auf 1.141m.
Richtig böse waren vor allem die 10% Steigung über 2km nach “Drei Annen” - sowie der letzte Kilometer hoch zum Brocken, da war ich schon etwas am Limit. Dafür empfingen uns angenehme 6°C und ein Blick auf den wolkenbehangenen Harz. Wer sich auf die Abfahrt gefreut hatte, wurde allerdings bitter enttäuscht - die Straße nach Schierke ist in einem recht fragwürdigem Zustand, Schlaglöcher ohne Ende. Unten angekommen taten uns jedenfalls ordentlich die Handgelenke weh, von entspanntem Runterrollen keine Spur, man war nur am Ausweichen und Arbeiten, dass man den Lenker unter Kontrolle behält.
Insgesamt gesehen war es aber ein recht gelungener Ausritt, hat Spaß gemacht. Wiederholung gern!
Alle Bilder hier:
http://www.christianseidel.net/gallery2/main.php?g2_itemId=1510
Route @googleMaps:
http://maps.google.de/maps

