Archiv für die '2009 Hohe Tauern' Kategorie

Hohen Tauern: Tag 6 – Hannoverhaus, Tauerntunnel, Böckstein

Am letzten Tag nehmen wir die erste Bergbahn ins Tal und werden noch von einem netten Wanderkollegen mit dem Auto bis zum Bahnhof gefahren. Dort geht es mit dem Zug durch den Tauerntunnel, dann zu Fuß zurÜck zum Auto.

Zusammenfassend muss ich sagen, dass das mal wieder ein sehr schöne Tour war. Intensiv, aber traumhaft.

PS: Sorry an unsere Leipziger Begleiter (falls ihr das lest): Ich hab eure Adresse verlegt. Sobald ich sie finde, kommt der HÜttenstempel gleich per Post nach!

Hohen Tauern: Tag 5 – Großelendsscharte, Hannoverhaus

Angetrieben durch unseren dynamischen Zimmergenossen Alex, stehen wir schon 6:00 Uhr auf und laufen 7:15 Uhr los, so frÜh wie nie fÜr eine Tagesstrecke, die die kÜrzeste ist, die wir in der Woche absolvieren. 😀

Es geht Über die Großelendsscharte wieder zurÜck zum Hannoverhaus, wo wir schon am frÜhen Nachmittag eintreffen. Etwas später kommt auch Alex dazu und wir haben ausreichend Gelegenheit, uns zu unterhalten. Auch mit 3 Hamburgern an unserem Tisch kommen wir schnell ins Gespräch – wir verspeisen Kaiserschmarn, den ich grad so schaffe. Hmm… lecker!

Hohen Tauern: Tag 4 – Großelendsscharte, Kleineledtal, Osnabrücker Hütte

Die „einfache Strecke“ vom Vortag hatte sich leider doch als etwas anstrengender herausgestellt. Daher war ich eigentlich ganz dankbar, dass es heute nur bis zur OsnabrÜcker HÜtte gehen sollte – optional konnte man nach Befinden noch eine Schleife einbauen. Gegen 7:30 Uhr laufen wir los, nur einen Tee intus, frÜhstÜcken am Weg nach einer Weile.

Nachdem wir die Großelendsscharte gemeistert hatten, standen wir dann mittags vor der Entscheidung: Ins Kleineledtal oder nicht? Beine waren gut, also packten wir es an. Die Leute, die uns entgegenkamen und uns nach unserem Tagesziel fragen, schÜttelten zwar den Kopf und boten uns an, etwas von unserem Gepäck mit zur OsnabrÜcker HÜtte zu nehmen, aber – hallo? Geht’s noch?! Das packen wir ja wohl selber!! 😉

Nach einiger Zeit merke ich allerdings, dass mein Schuh an der linken Seite gegen den Knöchel drÜckt. Speziell, wenn man etwas schräg aufkam, war das sehr unangenehm. Und beim Abstieg ins Tal wurde es noch schlimmer. Also lockerte ich die SchnÜrsenkel und band den Schuh nur unten zusammen, was meiner Stadtfestigkeit allerdings nicht zuträglich war. Irgendwie quälte ich mich dann aber doch talabwärts, Uwe hatte letztlich auch leichte Probleme beim Laufen. So kommen wir ziemlich fertig gegen 17:30 Uhr an der HÜtte an.

Dort lernen wir Alex kennen, ebenfalls Wiener. Und der lässt uns wie blutige Anfänger aussehen. Sein Tagesprogramm klingt echt gewaltig. Entsprechend ist auch sein Appetit. Am nächsten Tag treffen wir ihn dann auf der HannoverhÜtte wieder, nur, dass er den Weg Über den Ankogel (3.252m) genommen hat.