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London-Trip: Testspiel beim FC Fulham

Und wieder einmal war ich mit dem Fanclub international unterwegs – nur diesmal nicht zu ein Pflicht- sondern zu einem Testspiel. Aber London ist immer reizvoll – insofern überlegten wir nicht lange und buchten schnell den Flieger (Ryanair ab Altenburg für knapp 44 EUR). Dazu noch eine wirklich empfehlenswerte Jugendherberge in zentraler Stadtlage mit sehr ordentlichem Frühstück, Wetter hat auch weitestgehend mitgespielt – was will man mehr.

Na gut, vielleicht mal auswärts gewinnen. Aber das hab ich ja noch nie mit Werder außerhalb Deutschands erleben dürfen. Und diesmal wieder nicht. Im Gegenteil – nach sehr guter 1. Hälfte, in der man verdient mit 1:0 in die Pause ging, zerbrach das das Team völlig und verlor tatsächlich noch mit 1:5!

Aber was soll’s – davon haben wir uns jedenfalls die Stimmung nicht vermiesen lassen und haben London bestmöglich erkundet. Inklusive eines Ausflugs zum neuen (2007 fertiggestellten) Wembley-Stadion. Stolze 1,4 Mrd. Euro hat das Prestigeobjekt gekostet – und wird ausschließlich für Pokalendspiele und Länderspiele genutzt. Respekt!

Blythe -> Williams: Grand Canyon

Blythe, Motel 6. Um 00:30 Uhr wache ich das erste Mal auf, dann etwa im 2h-Rhythmus immer wieder. Direkt neben dem Motel ist eine Baustelle, die in den frühen Morgenstunden schon von LKWs angefahren wird. Wir haben das Gefühl, die stehen direkt neben unserem Bett, so dünn sind die „Wände“.

Nach dem Kaffeetrinken (es gibt kostenlosen Kaffee im Motel und ein Breakfast-Menü bei BK) fahren wir etwas unausgeschlafen nach Williams/AZ. Das Tagesziel ist allerdings der Grand Canyon, etwa 45 Fahrminuten entfernt.

Unterwegs machen wir halt in Needles, um einzukaufen. Dort hält uns an der Kasse noch eine „Roller-Oma“ auf, die in ihrem fahrbaren Untersatz vergeblich ihre PIN sucht, bis die Kreditkarte letztenendes gesperrt ist und sie ohne Einkauf heimfährt, um eine andere zu holen. Amerika live.

Zwischendurch fahren wir noch einen Truckstop an der Route 66 an, gegenüber ein „Gentlemans Club“ nebst ausgebrannter Stretch-Limo. Kurz vor Williams sehen wir zum ersten Mal Schnee am Straßenrand, was wir staunend zur Kenntnis nehmen. Als wir gegen 15:00 Uhr in Williams ankommen, ist es recht frisch. Gut, dass ich meine Winterjacke dabei habe.

Nicht lang gewartet, sondern gleich zum „GC“ (damit meine ich nicht den vorhin erwähnten „Gentlemans Club“ *hrrrr*) weitergefahren. Dort angekommen (17:15 Uhr) geht es zum Visitor Center, das allerdings schon zu ist. Wir bleiben bis zum Sonnenuntergang (19:00 Uhr) und geben uns das grandiose Spektakel. Danach wird es allerdings bitter kalt, was manche Touristen nicht davon abhält, mit kurzen Hosen und Badelatschen rumzulaufen. Ich habe meine Fotos gemacht und bin zufrieden (zumal ich 2001 schon da war).

Unser Motel6 in Williams hat ein geräumiges Zimmer mit 2 großen Betten (Queen Size), das Zimmer ist wirklich okay, aber der Flur recht laut.

Frankfurt -> L.A. -> Blythe/CA: Die Anreise

Frankfurt. 04:00 Uhr aufgestanden, 04:30 Uhr zum Hbf gelaufen, gerade so die S-Bahn bekommen. Um 07:10 Flug geht unser Flug nach Amsterdam von Terminal 2 mit einem „KLM Cityhopper„, 10:40 Uhr landen wir in Amsterdam. Von dort haben wir allerdings ein wesentlich größeres Flugzeug, eine 747. Links neben mir setzt sich als letzte Passagierin eine Mutter mit 3 kleinen Kindern, die mich wechselseitig wach halten. Das kleine Mädchen auf dem Sitz neben mir schlenkert dabei gern öfter mal mit den Beinen – was ich zu spüren bekomme. 🙁

12:40 Uhr Ortszeit landen wir endlich in LAX (Los Angeles, Kalifornien), die Temperaturen dort sind erfreulich sommerlich. Weniger erfreulich ist allerdings, das die Computer bei Autovermieter ALAMO streiken, weshalb alles per Hand abgefertigt werden muss – wir warten fast eine Stunde. Letztlich überredet uns die ALAMO-Angestellte noch zu einem Upgrade auf Midsize SUV, bei der großen Strecke, die wir absolvieren wollen, sicherlich nicht die schlechteste Entscheidung – ein Tempomat ist da schon viel wert. Wir entscheiden uns nach der Bestandsaufnahme für einen Mazda 5, der schien geräumig und versprach etwas weniger Sprit zu verbrauchen, als die verfügbaren Jeeps und anderen größeren SUVs.

Nach kurzer Eingewöhnungszeit komme ich auch mit der Automatik gut klar und stürze mich ins Highway-Getümmel. Zur Hauptverkehrszeit steigt da trotz Navi schon mal schnell der Puls. Aber letztlich wird das Autofahren doch zur Routine. Die Strecke bis zu unserer ersten Unterkunft in Blythe fahre ich gleich durch (Motel 6 um 19:00 Uhr). Als wir in die Stadt reinfahren, klingelt mein Wecker – waren wir tatsächlich 24h auf den Beinen.

Nach dem Check-in laufen wir noch rasch rüber zum Burger King und holen uns ein kleines Abendessen. Um 21:00 Uhr Ortszeit fallen wir total übermüdet ins Bett.