Oh ja… man hat uns gut unterhalten. Und wer sich springend und anderweitig verausgaben wollte, dem wurde geholfen. Was sag ich… WAHNSINNS-Stimmung!
Los ging es ab 20:00 Uhr mit Trip Fontaine, die etwa 45 Minuten ordentlich auf ihre Instrumente einprügelten, dann kamen etwa 21:15 Uhr die Beatsteaks raus und rockten zwei Stunden die Massen (volle Arena). Es war eng, intensiv und tropisch.
Ein wirklich gutes Konzert, bekommt wohl einen Platz in den Top5 meiner Bestenliste. Obwohl… an die SOAD 2005 in Berlin kommt wohl so schnell keiner ran.
Schon 30 Minuten vor Beginn betrat Smudo die Bühne, um die Menge einzustimmen auf eine Premiere der besonderen Art: Das weltweit erste 3D-Konzert, das live in über 90 Kinos in 5 Ländern gestreamt wurde! Und ich mitten drin…
Und die Sache war den Jungs ziemlich ernst, man merkte die Anspannung schon etwas; so ein Event stemmt man nicht mit Links. Letztlich wurde es aber eine runde Sache in jeder Hinsicht, die “Vier” verausgabten sich auf der Bühne ordentlich und das Publikum erwiderte die Energieleistung. Zumal fast keiner der aktuellen und älteren Hits ausgelassen wurde. Knapp 2h ging das 3D-Spektakel in Halle inklusive zweier Zugaben.
So engagiert habe ich mich seit dem SOAD-Konzert nicht mehr, da war ordentlich Bewegung drin:
Nachdem ich Delain als Vorband von Within Temptation schon 2007 im Haus Auensee bewundern durfte, traten Sie diesmal im Hellraiser als Headliner an.
FÜr mich sollte es der erste Besuch in der Metal- und Alternative-Location in Leipzig/Engelsdorf sein. Aber bestimmt nicht der Letzte! Der von einem Verein betreute Scenetreff mit 900 Mann fassender Konzerthalle verfÜgt Über sehr gemÜtliche Räumlichkeiten, sowie eine Bar mit sehr vernÜnftigen Preisen (Becks Gold: 2,00 EUR, Warsteiner 2,30 EUR). Dies ausnutzend, fanden wir uns (bedingt durch rechtzeitiges Erscheinen), bald in den ersten Reihen mit einer Flasche Bier in der Hand wieder und lauschten den Klängen der Vorband “Fallen Angel’s Symphony“, die ihre Sache recht ordentlich machten.
Etwa gegen 22:00 Uhr traten dann Delain auf die BÜhne – und man merkte ihnen deutlich an, dass sie gut drauf waren und Spaß hatten, was sich natÜrlich auch aufs Publikum Übertrug. Über 1 1/2 Stunden wurden fast alle Songs der letzten beiden Alben “Lucidity” und “April Rain” gespielt. Besonders bei “The Gathering” gingen die Leute richtig ab, da kann man ja so schön hÜpfen.
Nach 3 Zugaben war dann leider gegen 23:30 Uhr schon Schluss – alles in allem, ein super Konzert!