Eigentlich wollte ich ja diese Saison etwas kÜrzer treten, aber dann kamen doch ordentlich Kilometer durch Istanbul dazu. Somit hab ich den persönlichen Rekord von 2007 deutlich getoppt.
2008/09: 17.151 km
2007/08: 12.660 km
2006/07: 13.625 km
Website von Dipl. Wirt.-Inf. (FH) Christian Seidel
Eigentlich wollte ich ja diese Saison etwas kÜrzer treten, aber dann kamen doch ordentlich Kilometer durch Istanbul dazu. Somit hab ich den persönlichen Rekord von 2007 deutlich getoppt.
2008/09: 17.151 km
2007/08: 12.660 km
2006/07: 13.625 km
Istanbul ist schon eine Reise wert – und wenn man das gleich noch mit einem Europapokalfinale kombinieren kann, in dem der Lieblingsclub nach 17 Jahren mal wieder einen internationalen Titel holen kann, dann Überlegt man nicht lang.
Gebucht hatten wir gleich nach dem HalbfinalrÜckspiel in Hamburg, nun ging es mit SWISS von Berlin Tegel Über ZÜrich nach Istanbul. Nach angenehmem Flug mussten wir leider noch etwas warten, bis unser Sammeltaxi zum Hotel voll war, dann ging es mit Schwung durch die Innenstadt. In jedem tÜrkischen Taxifahrer steht ein Formel1-Pilot, der aus ihm heraus will.
Unser Hotel “Maywood” stellte sich als sehr komfortabel heraus. Nach dem Einchecken ging es direkt in die Stadt, dann zum Fähranleger – von dort ging es dann Über den Bosporus hinÜber zum asiatischen Teil, zum Fenerbache-Stadion. Über das Spiel schweige ich jetzt mal.
Den nächsten Tag nutzten wir dann ausgiebig zur Stadtbesichtigung, begutachteten diverse Moscheen, die Cisterna Basilica (Yerebatan Sarnıcı = Der „Versunkene Palast“), Basare – und machten eine obligatorische “Hafenrundfahrt”.
Zusammenfassend kann man sagen: Der Döner in der TÜrkei ist nicht mal ansatzweise so gut, wie der in Deutschland – da sollte man besser auf DÜrÜm ausweichen, der Verkehr in Istanbul ist mörderisch, die SehenswÜrdigkeiten sehenswert. Wenn dann noch das Wetter mitspielt (wie bei uns), kann man diese Städtereise nur empfehlen. Nicht auszudenken, was passiert wäre, wenn Werder auch noch… egal…
Alle Bilder unter:
http://picasaweb.google.com/kriz1899/IstanbulTK200905#
http://www.wfcm.de/index.php?option=com_rsgallery
Am Vorabend war ich im gemÜtlichen Hotel Wolters eingekehrt und schnappte mir am nächsten Morgen mein Rad, um Bremen zu erkunden. Und das bei bestem Wetter und Sonne. Leider hatte ich relativ wenig Luft auf meinen Reifen, weshalb ich mich auf die Suche nach einer Tankstelle begab – leider hatte die kleine Tanke am Weserstadion keine Luftstation, so dass ich immer weiter aus der Stadt heraus fuhr. Allmählich hatte ich das GefÜhl, dass mir immer mehr Menschen folgten – es entwickelte sich ein Strom von Leuten, die sich in die gleiche Richtung bewegten. Dann stand ich plötzlich vor dem Flughafen – und war immer noch ahnungslos und ohne Luft. Plötzlich sprach mich jemand an, ob ich ihm ein Ticket zum Spezialpreis abkaufen wollte – fÜr den Tag der offenen TÜr (“100 Jahre Luftfahrt”). Landung des A380 und so. Klang interessant, also nach dem Portmonnaie gesucht – und – Mist, im Auto vergessen! Na egal, dann eben nicht.
Dann hab ich mir halt nur die SehenswÜrdigkeiten in der Innenstadt (Schnor) angesehen: Rathaus, Roland, Stadtmusikanten, Böttcherstraße. Anschließend folgte der obligatorische 2:0 Heimsieg gegen Hamburg, was mein Wochenende perfekt machte.
Anschließend wurde noch kurz auf St. Pauli gefeiert und dann gleich nach FlÜgen gesucht. Um 5.00 Uhr hatten Sven und ich immer noch nichts gefunden und es wurde schon langsam hell draußen, worauf wir uns dann doch 5 Stunden Schlaf gönnten. Um 12:15 Uhr hatten wir dann endlich einen Flug nach Istanbul!
Anschließend machte ich mich auf zum Hotel Cordes am Rosengarten, in dem ich fÜr eine Nacht ein schönes Zimmer gebucht hatte. Auch das Bauernschnitzel im Hotelrestaurant war ausgezeichnet, WLAN gab es auch gratis. Perfekt. Leider spielte nur das Wetter dann plötzlich nicht mehr mit, sonst wär ich noch eine Runde mit dem Rad gefahren…
Werder durfte sich innerhalb von 19 Tagen 4 mal (!) mit dem ewigen Rivalen aus dem Norden messen – und ich war mitten drin! So hatte ich Karten fÜr das UEFA-Cup HalbfinalrÜckspiel in der verbotenen Stadt (Hinspiel 0:1) und fÜr die Bundesligapartie des 31. Spieltags, in der dann Bremen Heimrecht genoss.
Nach eigentlich angenehmer Fahrt, bei der ich auf der A7 aber fast noch in einen Auffahrunfall gerauscht wäre, ging es von HH-Harburg entspannt mit S-Bahn/Bus in Richtung Volkspark. Dort veranstalteten die Hamburger vor dem Anpfiff die größte Choreo, die der Verein je auf die Beine gestellt hat – und eines dieser Papierblätter sollte ihnen zum Verhängnis werden… ‘Hamburg-Festspiele – Tag 1 (2:3… Finale ohoooo!)’ weiterlesen
Kurz vor dem AusrÜsterwechsel von Kappa zu Nike hat sich Werder entschlossen, die alten Trikots zu Schnäppchenpreisen rauszuhauen. Ergebnis dieser Aktion: Ich bin Besitzer eines Away-Trikots mit Merte-Flock, einer dazu passenden weißen Hose und einem Diego-Schal (gab es gratis dazu) fÜr 36,50 EUR… das kann man mal machen. *freu*
Damit erhöht sich auch wieder mein Bestand im Kleiderschrank auf insgesamt 18 Trikots, davon 6 Werder.
Galerie: http://www.christianseidel.net/gallery2
Als wenn das trostlose 0:0 (und rote Karte gegen Özil) in Bochum nicht ärgerlich genug gewesen wären, nutzten 8 Personen, die offensichtlich der rechtsextremen Szene zugehörig sind, die Kulisse des Bundesligaspiels, um im Sitzbereich des Bremer Blocks ein schwarz-weißes Transparent (Schriftzug: NS HB, Sport frei) zu entrollen.
Nachdem Teile der Werderfans die Szene beobachtet hatten, machten sich Unmutsäußerungen in Richtung der Nazis breit, die in Pfiffen und Sprechchören (“Nazis raus!”, “Wir sind Bremer und ihr nicht!”) gipfelten. Im Laufe der Auseinandersetzungen wurde die Gruppe dabei von den Werderfans im Gästeblock umringt und musste von Security “verteidigt” werden. Dabei kam es teilweise zu Handgreiflichkeiten und BecherwÜrfen, so dass die Polizei mit etwa 30 Beamten in den Block einrÜcken musste.
Nach Beruhigung der Szene wurden die Personen unter Polizeischutz aus dem Block und auf das Spielfeld gefÜhrt, um selbst von dort noch auf dem Weg in die “Schutzhaft” in Richtung Gästebereich zu provozieren.
Konsequenz: Stadionverbote fÜr Mitglieder der Gruppierung “Nordsturm Brema” fÜr Weserstadion und RewirPower-Stadion, sowie lobende Äußerungen der Presse, seitens DFB und Werder fÜr die Zivicourage der Bremer Fans.
Polizeibericht: http://www.presseportal.de
Nach drei Tagen Italien bin ich wohlbehalten wieder nach Deutschland zurÜckgekehrt. Und im Gegensatz zu den letzten 5 Auslandsreisen auch endlich mal mit einem Punktgewinn!
Nachdem Ryanair kurzfristig unseren Flug gestrichen hatte (Streiks bei Boing?), mussten wir die 900km nach Mailand mit dem Mietwagen bewältigen. Die VW Carawelle stellte sich zwar als recht bequem heraus, aber wenn man innerhalb von drei Tagen 2 Nächte durchfährt, bekommt man davon nicht mehr viel mit.
Auf jeden Fall war es wieder mal eine Tour mit dem WFCM, die Spaß gemacht hat – nicht nur wegen des (endlich mal) positiven Ergebnisses, sondern auch, weil das Wetter passte (etwa 20°C) und man in Mailand doch einige SehenswÜrdigkeiten findet, die es sich anzusehen lohnt.
Bilder gibt es in folgenden Galerien:
So… nach einem kampfbetonten Nordderby, das Werder knapp mit 1:0 und in der Schlussphase mit 9 Spielern gewann (Schiri Wagner – ohne Worte!), bin ich wieder zurÜck. Insgesamt haben die zwei Tage inklusive aller Kosten mit 135 EUR zu Buche geschlagen, verglichen mit den letzten Auswärtsfahrten mit Übernachtung ein echtes Schnäppchen! Und drei Punkte, die wohl die Champions League bedeuten, gabs noch obendrauf.
Bei bestem Wetter hatten wir zudem ausreichend Gelegenheit, die Stadt zu besichtigen (Innenstadt, Alster, Hafen, LandungsbrÜcken, St. Pauli, Reeperbahn). Auf letzterer haben wir dann noch bis in die späte Nacht den Sieg gefeiert – noch nie wurden wir bei einem Auswärtsspiel von so vielen Leuten nach dem Ergebnis gefragt und beglÜckwÜnscht. Auf St.Pauli mag man den HSV nicht so…
http://www.wfcm.de/index.php?option=com_rsgallery2&Itemid=56&catid=93
Was fÜr ein Spiel – hätte mir jemand nach 15 Minuten ein Unentschieden angeboten, ich hätte dankend zugegriffen. Schalke in Konterlaune – allerdings mit Übler Abschlußschwäche, Werder hypernervös. Aber wenn man vorn die Tore nicht macht, wird man hinten eben bestraft. Und mit zunehmender Spieldauer drehte Werder den Spieß um. ‘Werder – Schalke 5:1 (2:1)’ weiterlesen