Die Perspektive täuscht ein wenig, aber der Haufen, den der Schneepflug (da war heute wohl wirklich einer da!) rechts neben meinem Auto zusammengeschoben hat, ist so groß, wie ich. Schnee ohne Ende – und ich muss arbeiten…
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Oooooch… Überall Schnee – wie schön! Kalt, aber schön. Aber eben auch ganz schön kalt.
Mehr Fotos gibt es hier:
http://www.christianseidel.net/gallery2/main.php?g2_itemId=4284
Irgendwann musste ich ja mal meinen Gutschein fÜr die Besteigung der HausmannstÜrme einlösen. So geschehen heute. Und wir hatten richtig GlÜck mit dem Wetter – perfekte Sicht bis hin zum Petersberg und ein toller Sonnenuntergang.
Ein paar nette Panoramafotos sind auch dabei herausgesprungen:
http://www.christianseidel.net/gallery2/main.php?g2_itemId=4101
http://www.christianseidel.net/gallery2/main.php?g2_itemId=4104
Auf dem RÜckweg von Kathis/Thomas’ Hochzeit haben wir noch auf der Wartburg vorbeigeschaut. Hier eine kleine Auswahl Fotos.
Schönes Wetter am Wochenende, da kann man ruhig mal wieder auf das Rennrad steigen. Also hab ich spontan Inga besucht.
Klingt harmlos – war aber eine Tour nach Magdeburg und zurÜck. Okay… auf hin aus ZeitgrÜnden nur bis (KuKa)Köthen und von da mit dem Sachsen-Anhalt-Ticket bis MD, aber auf zurÜck die komplette Distanz Über Bernburg. Das mit dem schönen Wetter galt zumindest fÜr die angenehmen Temperaturen bei Sonnenschein – allerdings hatte ich bis Halle permanent nervigen Seitenwind, so dass ich ordentlich am Rad arbeiten musste. Mein 3Liter-Wasserschlauch war auf jeden Fall nach den 90km leer. Gerade mal ein 25er Schnitt, aber da geht noch was – die Strecke bin ich bestimmt nicht das letzte Mal gefahren.
Link zu Google Maps: http://maps.google.de
Nach etwas Drängelei habe ich mich dann doch aufraffen können, mal wieder ins Theater zu gehen. Und war beeindruckt. Sommertheater auf der Burg Giebichenstein ist mal was ganz anderes, als klebrige Sessel in ÜberfÜllten (frÜher mal) Kinosälen.
Gespielt wurde “Das Dekameron” von Giovanni Boccaccio.
Handlung
Die Rahmenhandlung verlegt Boccaccio in ein Landhaus in den HÜgeln von Florenz, zwei Meilen vom damaligen Stadtkern von Florenz entfernt.[1] In dieses Landhaus sind sieben Mädchen und drei junge Männer vor der Pest (Schwarzer Tod) geflÜchtet, die im FrÜhjahr und Sommer des Jahres 1348 Florenz heimsuchte. Im Landhaus versuchen sich die FlÜchtlinge nach Möglichkeit zu unterhalten. Daher wird jeden Tag ein König oder eine Königin bestimmt, welcher einen Themenkreis vorgibt. Zu diesem Themenkreis hat sich nun jeder der Anwesenden eine Geschichte auszudenken und zum Besten zu geben. Nach zehn Tagen und zehn mal zehn Novellen kehrt die Gruppe wieder nach Florenz zurÜck.
http://de.wikipedia.org/wiki/Decamerone
Das StÜck dauerte insgesamt (mit Pause) 2,5h – so dass bei einsetzender Dunkelheit die Atmosphäre der beleuchteten Burg in dieser warmen Sommernacht perfekt zum Ambiente beitrug. Die 5 freien Theaterspieler der „Schaustelle Halle“ verstanden es dabei ausgezeichnet, mich (teils humorvoll) zu unterhalten. Und ich bin nicht leicht zufriedenzustellen.
Wer weiss, vielleicht sieht man mich demnächst öfter mal im Theater…
Seit mehr als 6 Jahren wohne ich jetzt schon in Diemitz – und habe es nie auf den Friedhof vor der HaustÜr geschafft. Traurig, aber wahr. Gestern haben wir dann doch mal genauer hingesehen.
Die neusten Gräber stammen aus der Mitte der Siebziger Jahre, der Soldatenfriedhof aus dem 1. WK. Auch ein Gedenkstein aus der Zeit des Deutsch-Französischen Krieges (1870–1871) findet sich. Geschichte direkt vor der HaustÜr…