Nach etwas Drängelei habe ich mich dann doch aufraffen können, mal wieder ins Theater zu gehen. Und war beeindruckt. Sommertheater auf der Burg Giebichenstein ist mal was ganz anderes, als klebrige Sessel in überfüllten (früher mal) Kinosälen.
Gespielt wurde “Das Dekameron” von Giovanni Boccaccio.
Handlung
Die Rahmenhandlung verlegt Boccaccio in ein Landhaus in den HÜgeln von Florenz, zwei Meilen vom damaligen Stadtkern von Florenz entfernt.[1] In dieses Landhaus sind sieben Mädchen und drei junge Männer vor der Pest (Schwarzer Tod) geflüchtet, die im Frühjahr und Sommer des Jahres 1348 Florenz heimsuchte. Im Landhaus versuchen sich die Flüchtlinge nach Möglichkeit zu unterhalten. Daher wird jeden Tag ein König oder eine Königin bestimmt, welcher einen Themenkreis vorgibt. Zu diesem Themenkreis hat sich nun jeder der Anwesenden eine Geschichte auszudenken und zum Besten zu geben. Nach zehn Tagen und zehn mal zehn Novellen kehrt die Gruppe wieder nach Florenz zurück.
http://de.wikipedia.org/wiki/Decamerone
Das Stück dauerte insgesamt (mit Pause) 2,5h – so dass bei einsetzender Dunkelheit die Atmosphäre der beleuchteten Burg in dieser warmen Sommernacht perfekt zum Ambiente beitrug. Die 5 freien Theaterspieler der “Schaustelle Halle” verstanden es dabei ausgezeichnet, mich (teils humorvoll) zu unterhalten. Und ich bin nicht leicht zufrieden zustellen.
Wer weiß, vielleicht sieht man mich demnächst öfter mal im Theater…
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