Monatliches Archiv für August, 2009

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Hohen Tauern: Tag 2 – Scharek, Duisburger Hütte, Hagener Hütte

Nach angenehmer Nacht gibt es frÜh ein kleines MÜsli, bevor wir um 8:30 Uhr vom Niedersachsenhaus aufbrechen. Es geht Über den Pröllweg Richtung Scharek (3105m), den wir nach kurzem Überlegen dann doch besteigen. Die grandiose Sicht entschädigt vollends fÜr die kleine Mehrarbeit. Den Abstieg absolvieren wir rutschend, Über eine Skipiste, auf der neben uns noch gefahren wird (wohlgemerkt Ende August)!

An der Duisburger HÜtte (2573m) machen wir Mittag und erleichtern unsere Rucksäcke dadurch etwas. Gestärkt geht es Über den Tauernhöhenweg zum Dr. Rudolf Weißgerber Biwak (2714m), welches wir beschwerlich erklimmen (fieser Anstieg Über Geröllserpentinen).

Den Rest des Tages laufen wir auf dem Hagener Weg zur – natÜrlich – Hagener HÜtte (2448m). Dort hatte man zwar unsere Reservierung vertrödelt, aber wir kommen trotzdem mit zwei netten Wienern in einem Viererzimmer unter. Abends gibt es lecker Gulasch mit Knödeln (yammyamm!). Ziemlich satt, geschafft und mit großen Blasen an den Hacken falle ich abends ins Bett.

Hohen Tauern: Tag 1 – Niedersachsenhaus

Nach fast vierjähriger Abstinenz (Norwegen) sollte endlich mal wieder gewandert werden. Nicht zuletzt deshalb hatte ich mich mit Uwe verabredet und an der Autobahn bei NÜrnberg getroffen. Gemeinsam ging es dann dann Böckstein (Gasteinertal, Salzburg), wo wir das Auto stehen ließen und mit dem Bus nach Sportgastein (1589m) nahmen.

Nach 2 1/4 Stunden Aufstieg sind wir am Niedersachsenhaus (2472m). Nach kurzem Duschen (MÜnzautomat), gibt es noch Abendessen (Bauernomlett), dann schlÜpfe ich zum ersten Mal in meinen neuen HÜttenschlafsack des Alpenvereins. Wir haben ein Doppelzimmer, Doppelstockbett.

Rennrad: Halle-Köthen, Magdeburg-Halle

Schönes Wetter am Wochenende, da kann man ruhig mal wieder auf das Rennrad steigen. Also hab ich spontan Inga besucht.

Klingt harmlos – war aber eine Tour nach Magdeburg und zurÜck. Okay… auf hin aus ZeitgrÜnden nur bis (KuKa)Köthen und von da mit dem Sachsen-Anhalt-Ticket bis MD, aber auf zurÜck die komplette Distanz Über Bernburg. Das mit dem schönen Wetter galt zumindest fÜr die angenehmen Temperaturen bei Sonnenschein – allerdings hatte ich bis Halle permanent nervigen Seitenwind, so dass ich ordentlich am Rad arbeiten musste. Mein 3Liter-Wasserschlauch war auf jeden Fall nach den 90km leer. Gerade mal ein 25er Schnitt, aber da geht noch was – die Strecke bin ich bestimmt nicht das letzte Mal gefahren. ;-)

Link zu Google Maps: http://maps.google.de

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Sommertheater auf der Burg Giebichenstein: Das Dekameron

Nach etwas Drängelei habe ich mich dann doch aufraffen können, mal wieder ins Theater zu gehen. Und war beeindruckt. Sommertheater auf der Burg Giebichenstein ist mal was ganz anderes, als klebrige Sessel in überfüllten (früher mal) Kinosälen.

Gespielt wurde “Das Dekameron” von Giovanni Boccaccio.

Handlung

Die Rahmenhandlung verlegt Boccaccio in ein Landhaus in den HÜgeln von Florenz, zwei Meilen vom damaligen Stadtkern von Florenz entfernt.[1] In dieses Landhaus sind sieben Mädchen und drei junge Männer vor der Pest (Schwarzer Tod) geflüchtet, die im Frühjahr und Sommer des Jahres 1348 Florenz heimsuchte. Im Landhaus versuchen sich die Flüchtlinge nach Möglichkeit zu unterhalten. Daher wird jeden Tag ein König oder eine Königin bestimmt, welcher einen Themenkreis vorgibt. Zu diesem Themenkreis hat sich nun jeder der Anwesenden eine Geschichte auszudenken und zum Besten zu geben. Nach zehn Tagen und zehn mal zehn Novellen kehrt die Gruppe wieder nach Florenz zurück.

http://de.wikipedia.org/wiki/Decamerone

Das Stück dauerte insgesamt (mit Pause) 2,5h – so dass bei einsetzender Dunkelheit die Atmosphäre der beleuchteten Burg in dieser warmen Sommernacht perfekt zum Ambiente beitrug. Die 5 freien Theaterspieler der “Schaustelle Halle” verstanden es dabei ausgezeichnet, mich (teils humorvoll) zu unterhalten. Und ich bin nicht leicht zufrieden zustellen. ;-)

Wer weiß, vielleicht sieht man mich demnächst öfter mal im Theater…

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