Bestes Wetter fÜr einen Ausflug zum kahlen Berg:
Mehr Bilder: http://www.christianseidel.net/gallery2
Website von Dipl. Wirt.-Inf. (FH) Christian Seidel
Bestes Wetter fÜr einen Ausflug zum kahlen Berg:
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Nach dem Berlin-Trip hatten wir uns entschlossen, erneut einen Ausflug zu unternehmen. Diesmal fiel die Wahl auf Dresden – aus diversen GrÜnden: Erstens war ich in den kurzen beruflichen Aufenthalten in der sächsischen Landeshauptstadt nie dazu gekommen, mich etwas umzusehen, zweitens ist Dresden eine sehr schöne Stadt mit diversen SehenswÜrdigkeiten auf engstem Raum (Zwinger, Semperoper, Frauenkirche, BrÜhlschen Terassen) – und drittens hatte Ben bei eBay Karten fÜr Oliver Kalkofe im “Alten Schlachthof” entdeckt.
Also ging es nach (frostigem) abendlichen Rundgang durch Dresden noch zum “anspruchsvollen Kulturprogramm” zu Kalki. Und der Meister zog 3 Stunden Showprogramm durch, versehen mit Monologen zum aktuellen Weltgeschehen (Finanzkrise, Gaslieferstop, Erotic Car Wash), bissigen Kommentaren zu allerlei FundstÜcken und – natÜrlich – Spots aus “Kalkofes Mattscheibe“, die auf einer Leinwand gezeigt wurden.
Auch wenn ich den ganzen Tag Über meinen Hals nicht bewegen konnte, war es letztlich eine sehr schöne Veranstaltung. Ich habe teilweise Tränen gelacht…
Ganz Sachsen-Anhalt macht Feiertag – und ich muss zur Arbeit nach Sachsen!
Wenig motivierend kam hinzu, dass die Temperaturen entlang meines Arbeitsweges immer niedriger wurden. Los ging es mit -20°C in Halle, kurz vor Delitzsch waren es dann tatsächlich -29°C. Ich habe heute das Fenster im BÜro dann doch meist geschlossen gehalten.
(Vielen Dank an meine Mitfahrgelegenheit fÜr die Fotos.)
Spontanausflug nach Berlin – und wir haben einiges mitgenommen. Trotz winterlicher Temperaturen und Schnee.
Zunächst einmal steuerten wir zielstrebig auf den Reichstag zu (nach einem kurzen Walkin durch das Holocaust-Denkmal) und sahen uns am Ziel angekommen einer riesigen Menschenschlage gegenÜber. Nach Konsultation der Information wurde uns mitgeteilt, dass man gegenwärtig mit drei Stunden Wartezeit rechnen mÜsste. Aber man könnte auch den 45minÜtigen Vortrag auf der BesuchertribÜne des Plenarsaals mitnehmen, immer zur vollen Stunde vorangemeldet in Besuchergruppen. Was wir dankend fÜr 14:00 Uhr in Anspruch nahmen.
Hinweis fÜr Kurzentschlossene: Sie können – insbesondere in der kälteren Jahreszeit – aktuell beim Besucherdienst am linken Eingang des Westportals des Reichstagsgebäudes (West A) fÜr „angemeldete Besucher“ erfragen, ob noch freie Restplätze fÜr den Besuch einer Plenarsitzung, fÜr die Teilnahme an einem Vortrag auf der BesuchertribÜne des Plenarsaals oder fÜr die Teilnahme an einer HausfÜhrung zur VerfÜgung stehen.
http://www.bundestag.de/interakt/besucherinfo/
Vorher machten wir noch einen Abstecher zum Brandenburger Tor und spazierten die zentrale Prachtstraße “Unter den Linden” entlang, wo wir uns bei “Berlin on Ice” kurz stärkten. ZurÜck am Reichstag betraten wir in einer kleineren Gruppe das Gebäude, passierten die Einlasskontrollen und befanden uns auf den TribÜnen, erblickten die Bretter, die die deutsche Politik bedeuten. Es folgte der sehr interessante Vortrag zur Geschichte des Reichstages, Brand, Umbau und Fraktionen.
Anschließend begaben wir uns auf die schneebedeckte Kuppel, von der die Sicht leider etwas eingeschränkt war. Zudem war auch die Terrasse wegen Glätte gesperrt. Einige Aufnahmen sind mir aber trotzdem gelungen. Danach machten wir noch einen Abstecher zum Kanzler(innen)amt und zum neuen Berliner Hbf bis hin zum Alex (Weltzeituhr, Fernsehturm) und Über den Weihnachtsmarkt wieder zurÜck zum Auto.