Monatliches Archiv für September, 2001

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Zion N.P.-Bryce Canyon N.P.: 16. Tag

Als nächstes haben wir uns den “Zion National Park” vorgenommen. Vom Besucherzentrum gibt es einen Bustransfer, da im gesamten Park Fahrverbot fÜr Privatwagen gilt. So lassen wir uns mal rumfahren – auch nicht die schlechteste Variante. Im Canyon angekommen geht es noch 15 Minuten auf dem Trockenen, bis wir an den Fluss kommen. Von hier aus geht es nur noch watend durch das kalte Wasser, die Schuhe lassen wir dazu an. Ein seltsames GefÜhl, aber man gewöhnt sich dran. Nachdem wir 45 Minuten im Canyon flussaufwärts gelaufen sind, meinen wir, alles gesehen zu haben und kehren wieder um.

Auf dem RÜckweg wird Paul noch von einem der vielen Erdhörnchen (?) beim Versuch es festzuhalten in den Finger gebissen – selbst schuld! ;-) )
Weiter geht es zurÜck zum Visitor Center, wo wir wieder ins Auto steigen und Richtung “Bryce Canyon” fahren. Dort angekommen nehmen wir noch schnell die obligatorische VideovorfÜhrung mit und lassen uns dann auf dem “North Campground” nieder.

Las Veags-Valley of Fire-Overton Beach-Utah: 15. Tag

Unser Weg fÜhrt uns diesmal durch das “Valley of Fire”, das neben feuerroten, bizarren Sandsteinformationen auch einen Campingplatz mit kostenlosen Duschen bietet, welche wir ausgiebig nutzen. Im Visitor Center gibt es Übrigens einen Trinkwasserspender, den wir ebenfalls in Beschlag nehmen. Sehenswert sicherlich auch “Mouse’s Tank”, ein Wasserloch mitten im WÜstenfels, das einem Indianer, der sich einst im Tal verstecken musste zum Überleben verhalf. Auch der “Fire Canyon” mit seinen farbigen Schattierungen ist durchaus als reizvoll anzusehen. Aber da wir von WÜste, Sand und Trockenheit erst einmal genug haben, fahren wir schnell weiter zum “Lake Mead” bei “Overton Beach”, an dem wir bis 17:00 Uhr verweilen.

An diesem Tag fahren wir Übrigens durch drei Bundesstaaten: Nevada – Arizona – Utah. Dabei wechseln wir mehrmals die Zeitzonen. Gepennt wird mal wieder in der Steppe bei Virgin.

Las Vegas: 14. Tag

Am nächsten Tag nehmen wir uns die rechte Seite des “Strip” vor, es geht vom “Stardust”, dem “Stratosphere Tower” Über das “MGM” bis zum “Luxor”. Mittags gönnen wir uns wieder unsere $14-Peperoni-Pizza im “Monte Carlo”. Im “Aladin” kann man kostenlos am GlÜcksrad drehen und sich dann ein Kartenspiel oder einen Ford Mustang Cabrio abholen. Wir gewinnen leider nur das Kartenspiel. Bei so viel Pech suchen wir unser Heil mit 10 Dollar am “einarmigen Banditen” im “Luxor”. Nachdem wir uns schon fast 10 Dollar erspielt haben, verlieren wir letztlich doch noch unseren ganzen Einsatz. Das Leben ist hart – aber Thomas und Paul kennen das GefÜhl ja schon.

Frustriert verlassen wir Las Vegas wieder auf der “15″, aber diesmal in Richtung Norden, wo wir abseits der Stadt wieder in der WÜste unsere Zelte aufschlagen.

Death Valley-Area51-Las Vegas: 13. Tag

Vom “Death Valley” bis zu unserem heutigen Ziel: “Las Vegas” ist es eine halbe Tagesreise. Unterwegs fahren wir noch am berÜhmten “Area 51″ vorbei und “entern” die VergnÜgungsstadt. FÜr unsere heutige VergnÜgungsattacke haben wir uns zu Fuß die linke Seite des “Strip” vorgenommen. Wir schaffen es vom “Luxor” bis zum “Circus Circus”. Mittag gibt es im “Monte Carlo”, wo wir uns eine $14-Riesenpizza gönnen. DafÜr gibt es abends “nur” 99Cent-Mega-Hot Dogs fÜr alle, die wirklich enorm sättigend sind.

Nachdem wir das Treiben in den Casinos eine Weile (den ganzen Tag) passiv betrachtet haben, beschließen Paul und Thomas, die Initiative zu ergreifen und am Roulette-Tisch in Aktion zu treten.

Mit einer genialen Risikominimierungsstrategie verlieren die beiden jedoch leider $125 – das ist bitter! Nicht mal die hunderttausend netten Prospekt- und Heftchenverteiler auf dem Strip können die beiden wieder aufbauen. Am Ende unseres LV-Ausflugs besitzen wir eine beträchtliche Ansammlung von Telefonnummern netter Damen, die uns sogar noch finanziell unterstÜtzen wollen, wenn wir das richtig verstanden haben…
Aber trotz aller Verlockungen zieht es uns wieder ins Auto zurÜck, welches uns auf der “15″ nach SÜden bis “Jean” bringt, wo wir uns etwas abseits der Strasse in die WÜste zum Schlafen packen.