Monatliches Archiv für September, 2001

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Joshua Tree N.P.-San Elijo State Beach C.G, L.A.: 20. Tag

Nachdem wir den “Joshua Tree National Park” hinter uns gelassen haben (Übrigens nicht sehr beeindruckt, nur WÜste mit großen Steinanhäufungen und – eben: Joshua Trees), fÜhrt uns unser Weg in Richtung OstkÜste, zurÜck nach L.A. – genauer Richtung “Oceanside”. Unterwegs decken wir uns bei AAA, dem Pendant zum ADAC mit Karten ein und lassen sogar einen kostenlosen, provisorischen ZweitschlÜssel fÜr den Wagen anfertigen.

Am Strand ist es allerdings bewölkt und wir fahren weiter sÜdlich zum “South Carlsbad State Beach Campground”, der jedoch hoffnungslos ausgebucht ist – es ist halt Wochenende. Also auf zum nächsten, dem “San Elijo State Beach Campground”, welcher glÜcklicherweise noch einen Platz frei hat. Nachdem wir unser Zelt aufgebaut haben, besichtigten wir erst einmal den Strand und ringen uns durch, ins kalte Wasser zu steigen. Den Abend runden wir mit einem Spaziergang durch den Stadtteil “Cardiff” ab, bevor wir uns ins windgeschÜtze Zelt begeben und mit dem Meerrauschen einschlafen.

Grand Canyon N.P.-Joshua Tree N.P.: 19. Tag

Was folgt, ist eine Irrfahrt durch den schlecht ausgeschilderten National Park am folgenden Morgen. Wir begutachten noch alle Aussichtspunkte, die man mit dem Auto anfahren kann und klappern auch die restlichen mit dem Shuttle-Bus ab – irgendwann sieht jedes Tal gleich aus. Wir bemerken die ersten “Abstumpfungserscheinungen”. Es ist bereits 17:00 Uhr und eine Wanderung in den Canyon haben wir doch nicht gewagt – die kleinste Tour sollte 3 Stunden dauern.

Also fahren wir (mäßig beeindruckt) weiter Richtung “Joshua Tree N.P.”, der allerdings 250 Meilen (ca. 400 Kilometer) entfernt ist. Nach straffer, zÜgiger Fahrt erreichen wir den National Park gegen 22:30 Uhr. Allerdings ist der Eingang bei Dunkelheit schwer zu entdecken und wir brauchen einige Anläufe, bevor wir auf dem “Jumb Rock Campground” eintreffen. Das Interesse am Zeltaufbauen ist mäßig und so hauen wir uns wieder auf die Picknick-Tische.

Glen Canyon-Grand Canyon N.P.: 18. Tag

Am Vormittag besuchen wir das “Glen Canyon Dam” Museum und beschließen unbedingt mal wieder ins Wasser springen zu mÜssen. Allerdings nicht vom Damm, sondern im angrenzenden “Glen Canyon R.A.”.

Nachdem wir all unseren Mut zusammengenommen haben und von einem der (10m-) Felsen gesprungen sind, schieben wir fÜr den Rest des Tages noch eine ruhige Kugel am Wasser. Bis Paul feststellt, dass er wohl den AutoschlÜssel beim Springen in der Tasche hatte – Betonung auf “hatte”. All unsere Tauchversuche bleiben erfolglos und so haben wir ab sofort nur noch einen SchlÜssel – ach ja: hatte ich erwähnt, dass es der ErsatzschlÜssel war, der verloren ging? *g*

ZurÜck in “Page” gönnen wir uns erst einmal bei “Jack in the Box” unseren “Jumbo Jack” fÜr 99 Cent das StÜck. “Jack in the Box” hat uns Übrigens während unserer gesamten Tour ausgezeichnete kulinarische Dienste geleistet…

Nachdem wir gesättigt sind, fahren wir weiter zum “Grand Canyon National Park”, wo wir gerade noch rechtzeitig zum Sonnenuntergang eintreffen. Beim Scheinwerferlicht unseres Explorers bauen wir das Zelt auf dem “Mather Campground” auf ($15 pro Nacht).

Bryce Canyon-Glen Canyon Dam: 17. Tag

Um 5:45 Uhr quälen wir uns nach bitterkalter Nacht (Zeltplatz liegt auf einem Plateau) zum “Sunrise Point”, einer Aussichtsplattform, die bei Sonnenaufgang einen tollen Blick auf den mit säulenförmigen Sandsteinformationen überzogenen Canyon bietet. Es ist immer noch bitterlich kalt.

Da wir mal wieder die Zeitzone gewechselt haben, ist uns erst gar nicht bewusst, dass es eigentlich schon eine Stunde später ist (Mountain Time). Nach gründlicher Besichtigung und Bewanderung des “Bryce Canyons” fahren wir weiter und schlafen – mal wieder in der Wüste.

Genauer gesagt bei “Page” in der Nähe des “Glen Canyon Dam”, des wohl zweitgrößten Staudammes nach dem Hoover Dam (@ Las Vegas).