Monatliches Archiv für September, 2001

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Mission Beach (SD): 24. Tag

Mission Beach entwickelt sich langsam, aber sicher zu unserem Lieblingsstrand. Am heutigen Dienstag bleiben wir den ganzen Tag am Meer.

San Diego-Solana Beach: 23. Tag

Wir fahren wieder hinein nach San Diego, zu “Bob’s Mission Surf”, wo sich Paul und Thomas Surfbretter und NeophrenaunzÜge ausleihen, Kostenpunkt: $20 pro Nase.

Nachdem wir die riesen Bretter im Auto verstaut haben, geht es zurÜck nach “Solana Beach”, wo sich die beiden bis 4:30 p.m. austoben. Der Erfolg ist allerdings mäßig, jede Sekunde auf dem Brett stehend, wird gefeiert. Nachdem wir die Bretter wieder zurÜckgebracht haben, legen wir uns noch an den Strand und spielen bis zum Sonnenuntergang Skat.

San Diego-Mission Beach-L.A.: 22. Tag

Am heutigen Tag machen wir einen Abstecher in die Down Town von . Nachdem wir uns die Innenstadt angesehen haben, essen wir uns beim Chinesen ordentlich satt (boah, satt ohne Ende!!!).

Davon mÜssen wir uns den restlichen Tag am Strand erholen (“Mission Beach”). Jedoch hält Thomas das Nichtstun nicht lange aus und schließt sich 7 Amis an, die im Sand Football spielen. Das geht so eine ganze Weile und als Thomas endlich die Spielregeln verstanden hat, wird das Spiel auch schon abgebrochen. Dumm gelaufen – hat sich wohl einer die Nase gebrochen. Aber lustig anzusehen war’s allemal. Wir gehen noch ein wenig an der Strandpromenade shoppen und fahren dann zurÜck zum Campingplatz.

Tjiuana(Mexico)-San Diego Beach-L.A.: 21. Tag

Alle Versuche, unseren Standplatz zu verlängern, scheitern – alles ausgebucht. Also versuchen wir es wieder beim nahegelegenen “South Carlsbad State Beach Campground”, der erstaunlicherweise wieder freie Stellplätze hat. Nachdem wir unser Zelt wieder aufgebaut haben (bekomme langsam Routine), fahren wir auf der “5″ nach San Diego, wo wir kurz vor der Mexikanischen Grenze unser Auto abstellen. Ja, wir planen einen Ausflug nach Mexiko – genauer gesagt in die Grenzstadt Tjiuana.

Hinein kommt man problemlos – niemand will einen Ausweis sehen und die Grenzer sitzen gelangweilt mit der umgehängten Uzi am Wachlokal in der Sonne und unterhalten sich. Zwei Stunden kämpfen wir uns durch die Gassen der Stadt, jeden Meter wird man angesprochen, ob man nicht “echte” Oaklays, LedergÜrtel, Stiefel oder sonstigen MÜll kaufen möchte. Sogar Bazookas wurden uns angeboten, einer wollte uns seine Schwester verkaufen, na ja… das Übliche halt. Jeder will dich in seinen Laden locken. Das Hardrock Cafe besichtige ich auch noch schnell, bevor wir uns wieder Richtung Grenze aufmachen. Eigentlich wollten wir uns noch ein paar echte mexikanische Taccos reinziehen, was wir dann aber nach Begutachtung der hygienischen Verhältnisse doch lieber sein lassen.

Hungrigerweise stehen wir dann noch an einer riesen Menschenschlage, die Einlass in die USA, das gelobte Land begehrt. Die mexikanische Familie vor uns am Schalter wird genaustens gecheckt, die Kinder werden noch mal gefragt, ob das auch wirklich Mama und Papa sind, die sie da begleiten. Der Ami vor uns wird nur schlichtweg gefragt: “US-American?” und kann durch, ohne seine Papiere gezeigt zu haben. Unsere Pässe werden auch nur kurz aufgeklappt und wir sind wieder in den Vereinigten Staaten. In San Diego gehen wir mal kurz fremd und bestellen uns bei McDonalds das 99 Cent-BigMac-Special. Anschließend fahren wir Über die beeindruckende “Glorietta Bay Bridge” zum einladenden “Silber Strand”, der zwar sonnig, aber windig und kalt ist.
Über die KÜstenstrasse fahren wir zurÜck auf die “5″, die uns heim zum Zeltplatz bringt.